Meine Arbeiten sind Bauernzöpfe: Drei Strähnen, die in jeder Arbeit zusammen geflochten werden,

bestehen aus: Ironie, Glaube und Alltagsfragen.

Ausgehend von persönlichen Alltagsfragen und -Bedürfnissen flechte ich mit diesen Strähnen Lösungsangebote.

Denn viele meiner Arbeiten werden von einem "Problem“ angestoßen. Irgendetwas fehlt mir und beunruhigt mich:

Was tun, wenn man das Gefühl hat, es reicht jetzt mit den unerfüllten Wünschen? Dann muss eine

Sternschnuppe zum Selberwerfen her.

Oder wenn man eine heimliche Segnung von der Familie aus Gran Canaria so sehr vermisst? "Dann baue ich mir

eben eine Segnungsmaschine“ dachte ich damals.

Oder was könnte man tun, um zum Glauben zu kommen? Da hilft nur eine essbare Bibel!

Mal sind Ironie und Brauchtum sichtbar und der Glaube versteckt sich im Rücken des Zopfes

- dann wieder ist der Glaube im Vordergrund, gemeinsam mit der Ironie, während die Alltagsfragen unsichtbar bleibt.